Ich bin einen kontinuirlichen aber keinen geraden Weg gegangen

 

Person

Zeichnen und malen war schon immer ein Teil meines Lebens .
Nach Absolvierung der Modeschule Wr. Neustadt verbrachte ich ein Jahr in Wien , wo ich an der Akademie der bildenden Künste einen Aktkurs und an der Modeschule Michlbeuern einen Kurs für Modezeichnen besuchte. Die Zeit in England und in der Schweiz nütze ich, Zeichen und Malkurse zu besuchen.

Besonders in  den Galerien und Museen Londons hatte ich Gelegenheit  alte Meister und zeitgenössische Kunst zu studieren. Bei Prof. Werner Otte, Werner Schroffner perfektionierte ich die Aquarellmalerei. Der Einfluss Ferry Zotters in Neumarkt an der Raab, der Professoren  Zohou und Borges an den Sommerakademieen in Salzburg bestärkten mich, nach einer naturalistischen Phase, die abstrakte Malerei verstärkt zu praktizieren.

Ab 1987  stellte ich meine Bilder in Einzel und Gemeinschafts-ausstellungen im in und Ausland aus und organisiere auch Ausstellungen für und mit andere Künstler.

Inspirationen beziehe ich  aus meinem eigenen  Befinden, meinem Umfeld, aus Musik und Lyrik. Malen ist für mich ein Prozess ständiger Veränderung. Besonders die abstrakte Malerei bietet mir eine  einzigartige Möglichkeiten meine Impressionen in Farbe und Form darzustellen.

Bernhard Dobrowsky schrieb über meine Ausstellungen Multiplicity: Das Schauen zählt überhaupt zu den Schlüsselbegriffen in der Begegnung mit Kunst. Wo nur halb hingeschaut wird, verkümmert das Leben, wo weggesehen wird, wird das Leben preisgegeben. - Es sind Bilder von einer besonderen Auffassung, Linien- Knäuel und Farbspuren, die Suggestion einer Landschaft. Dabei ist es nicht von  Belang, wenn herkömmliche Betrachtungsweisen auf den Kopf gestellt werden. Man muss den eigenen Sinnen trauen. Selbst sehen, fühlen, riechen, hören, schmecken.

 

Josefa Trimmel Tscharmann im März 2005